Auf Wiedersehen, liebes Deutschland!

Erst muss ich mich für den Mangel an Blogs entschuldigen. Die letzte paar Wochen sind unglaublich beschäftigt gewesen. Viel ist in letzter Zeit passiert; Deutschland hat die Weltmeisterschaft gewonnen, ich bin nach Irland gereist, und ich habe meine Abschlussarbeit geschrieben. Eine Zeitlang war ich krank. Ich musste Arzttermine machen und mit dem Arzt nur auf Deutsch reden. Natürlich war ich nicht froh dass ich krank war, aber ich war so stolz auf meine Sprachfähigkeiten. Sie haben sich während des letzten Semesters echt verbessert. Ich bin auch nach Speyer gefahren um das lokale Bier im Biergarten zu probieren, nach Boppard um den Rhein zu sehen, und nach Karlsruhe um ein bisschen einzukaufen. Hier in Landau ist es deutlich Sommer. Jetzt ist es sehr heiß und fast jede Nacht gibt es ein Gewitter. Die Obstbäume und die Pflanzen haben viel Obst. Überall wachsen Pflaumen, Mirabellen, Kirschen, Brombeeren und Erdbeeren. Die Sommerweinfeste passieren in vielen Städten und viele Geschäfte verkaufen jetzt Dirndl und Lederhosen, weil Oktoberfest nur ein Paar Monate in der Zukunft liegt (Schau dir das Foto an!!)

 Der Sommer bedeutet auch, dass meine Zeit in Landau bald beendet sein wird; hier bleibe ich nur noch eine Woche oder so. Ich habe so viel gelernt. Ich habe viel über Deutschland gelernt und ich habe auch gelernt wie schön viele andere europäische Länder sind. Ich habe viele neue deutsche Ausdrücke gelernt und, ajo, hann isch bissel Pälzisch gelernt. Ich habe auch gelernt, dass es manchmal sehr schwer ist in so einer kleinen Stadt zu wohnen. Viel Mal habe ich den Trost meiner Heimat vermisst. Es war ein Semester voller neuer Erfahrungen, Freude und Herausforderungen. Es gibt viele Dinge hier, die ich vermissen werde – hauptsächlich natürlich die Leute hier. Ich werde auch die Natur vermissen; die Weinberge, die in der Nacht mit den Glühwürmchen beleuchtet sind, die Wildblumenwiesen voller Kornblumen, Mohnblumen und Stiefmütterchen, und der Wald mit den vielen schönen Schmetterlingen. Ich werde auch den guten Kaffee, das dunkle Weißbier, und mein Lieblingsrestaurant für den vegetarischen Döner vermissen. Es wird etwas komisch sein nach Hause zu gehen, aber ich freue mich sehr darauf.

 Ich habe es immer interessant gefunden, dass „goodbye“ auf deutsch nicht so dauerhaft wie auf Englisch ist, weil man normalerweise „auf Wiedersehen“ sagt. Diese Rede impliziert natürlich, dass man jemanden nochmal sehen wird. Ich bin sicher, dass ich bald zurück nach Deutschland kommen werde. Also Deutschland sage ich nicht „goodbye,“ sondern sage ich stattdessen, „auf wiedersehen.“

 

Seh ich deutsch aus??

Seh ich deutsch aus??

etwas altes und etwas neues

Letzte Woche habe ich einen schönen Tag mit einer alten Freundin verbracht. Als ich im Gymnasium war, hatte ich einen Austausch mit einem Gymnasium in Stuttgart gemacht. Ich habe den Austausch mit anderen Schülern meines Deutschkurses gemacht und er hat nicht so lang gedauert; wir haben nur zwei Wochen in Stuttgart und eine Woche in Berlin verbracht. Als wir in Stuttgart waren, haben wir bei Gastfamilien gewohnt. Ich habe bei einer wunderbaren Familie im Botnang gewohnt. Während der Woche haben wir viele tolle Aktivitäten gemacht. Zum Beispiel haben wir das Mercedes-Benz Museum besucht, die Rittersport Fabrik besichtigt, Wilhelma, den beliebten Eisbär im Zoo, gesehen und sind mit unseren Gastgebern in die Kurse am Gymnasium gegangen. In Berlin haben wir hauptsächlich geschichtliche Sehenswürdigkeiten gesehen, wie die Mauer, die Siegessäule, die Sachsenhausen Gedenkstätte, und den Potsdamer Platz. Ich habe echt so viele tolle Leute kennen gelernt und als ich abgeflogen bin, habe ich mich gefragt ob ich jeden von ihnen wohl irgendwann einmal wiedersehen würde.  

 Glücklicherweise wohnt meine Gastfamilie von damals immer noch in Stuttgart und ich habe sie letzte Woche besucht. Ich bin mit dem Bus von Landau nach Stuttgart gefahren; diese Reise hat nur eine Stunde oder so gedauert. Meine Gastschwester wohnt jetzt in ihrer eigenen Wohnung mit ihrem Freund. Beide sind zusammen gekommen um mich vom Busbahnhof abzuholen und danach sind wir zu ihnen in ihre Wohnung gegangen. Meine Gastschwester ist eine tolle Köchin, also haben wir eine von ihren Lieblingsrezepten gekocht – Ein asiatisch inspiriertes Sauerkraut mit Kokosmilch, Gemüse und Ananas, das mit Schupfnudeln serviert wird. Danach haben wir uns mit meiner Gastmutter getroffen und sind nach Ludwigsburg gefahren. 

Ludwigsburg ist eine kleine barocke Stadt in der Nähe von Stuttgart. Da liegt ein Schloss in der Mitte eines großen Parks. Im Park gibt es einen Rosegarten, einen japanischen Garten, ein Paar Imbissstände, einen charmanten Märchengarten und noch viel mehr. Der Märchengarten ist ein kleiner Themenpark für Kinder mit beweglichen Szenen aus den Märchen, mit denen Kinder interagieren könnten. Es gibt Szenen aus deutschen Märchen, wie Rapunzel und Max und Moritz, und auch Szenen aus anderen Märchen, wie Pinocchio und Tausendundeine Nacht. Ich habe diesen Garten echt so süß (und so deutsch!) gefunden, und man kann den folgenden Link anschauen, wenn man mehr wissen möchte J

http://www.blueba.de/Rundgang_Märchen.html

Der gesamte Besuch war wunderbar. Es war toll Stuttgart nochmal zu erkunden, mein Deutsch viel zu üben, alte Freunde zu sehen, und vor allem zu wissen dass Freundschaften dauern können. Ich habe viele neue Leute in den letzten Monaten kennengelernt und ich hoffe von Herzen, dass ich sie nochmal wiedersehen werde, nachdem ich abfahre. Jetzt habe ich mehr Vertrauen, dass wir mit einander in Kontakt bleiben werden und ich finde das einen der besten Aspekte des Auslandsstudiums.  

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O, wie schön ist die Pfalz

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Als ich im Gymnasium war habe ich für einen Deutschkurs ein deutsches Kinderbuch gelesen, das „O, wie schön ist Panama“ heißt.  Es ist eine klassische Geschichte über einen kleinen Bär und einen kleinen Tiger, die zusammen beschließen ein Abenteuer zu erleben.  Sie laufen herum, finden eine Bananenkiste und glauben, dass sie Panama finden werden.  Während sie in „Panama” sind,  lernen sie neue Freunde kennen und haben sie viel Spaß.  Am Ende der Geschichte (Spoiler Alert!!) laufen sie ein bisschen weiter und finden ihr Haus, denn sie sind im Kreis gelaufen.  Natürlich machen sie sich klar, dass sie die ganze Zeit nicht wirklich in Panama waren; sie waren in der Nähe von ihrem eigenen Heim.  Die Moral ist, dass man oft nicht so weit weggehen muss, um etwas Interessantes zu finden; man muss nur ein bisschen suchen.  Dies ist meine neue Philosophie für den Austausch.

 Ich habe noch nicht so viel über die Schwierigkeiten meines Auslandsstudiums erzählt, aber es gibt natürlich ein paar.  Landau ist sehr klein.  Die Pfalz ist allgemein bäuerlich; es gibt viele von den Feldern und den Weinbergen, die mit sehr kleinen Dörfern durchsetzt sind.  Das Nachtleben in Landau ist still und viele Studenten an der Universität Koblenz-Landau wohnen bei ihrer Familie in anderen Städten, also kann Landau am Wochenende ein bisschen langweilig sein.  Manchmal ist das frustrierend und ich bekomme hier sehr leicht Wanderlust. Es ist verführerisch andere Orte zu besuchen, besonders wenn es scheint, dass in einer größeren Stadt mehr los ist.  Aber ich denke dass es ganz normal ist wenn man ein bisschen desillusioniert wird während des Studiums in Ausland.  Kürzlich habe ich mich an diese kleine Geschichte des Tigers und des Bären erinnert… und das hat mir sehr geholfen.  

Egal wo ich bin – Stadt oder Dorf, groß oder klein – es gibt Dinge zu tun wenn ich geduldig und empfänglich dafür bin. Letzte Woche als ich ein bisschen gelangweilt war, habe ich mich entschieden zu wandern.  Ich bin in die Richtung einer Kirche in die Hügel gelaufen.  Die Kirche war weiß und steht in krassem Gegensatz zu der grünen Landschaft; sie war total schön.  Zwischen der Kirche und mir haben viele Weinberge und ein paar kleine Weindörfer gestanden.  Ich bin darüber gelaufen und schließlich bin ich durch einen Wald gelaufen um an die Kirche zu kommen.  Ich habe viele Leute gesehen, die auch gewandert sind und die schöne Landschaft genossen haben.  Neben der Kirche steht eine kleine Hütte, die Getränke und Speisen serviert.  Dies alles hat mich daran erinnert, wie besonderen der Pfälzer Wald ist. In wie vielen Orten kann man eine Wanderung wie diese machen?  Der Wald ist charmant; man kann leicht verstehen wie Deutschland so viele Märchen inspiriert hat.  

Also, am Ende des Tages habe ich zwar nicht Panama gefunden… aber ich habe eine neue Einstellung gefunden und ich denke dass das eigentlich noch viel besser ist.  

 Wenn du einen kleinen Film von „O, Wie schön ist Panama“ anschauen willst, kannst du den hier finden:

https://www.youtube.com/watch?v=raM2tvMtXXM

Amsterdam!

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Ok, ok – ich weiß. Dieser Blog heißt „Deutsche Dinge“ und es ist nicht so unangemessen wenn man von meinem Blog Geschichten über Deutschland erwartet. Diese Woche schreibe ich jedoch einen Artikel über einen anderen Ort, aber jetzt bleibe ich eine Zeitlang in Landau, also wird es in dem Artikel nächste Woche um etwas richtig Deutsches gehen. Studieren in Deutschland hat den Vorteil, dass man nach vielen verschiedenen Orten reisen kann, weil Deutschland ganz zentral in Europa liegt. Also werde ich auch ein bisschen über Reisen in Deutschland sagen. Letztes Wochenende bin ich nach Amsterdam gereist um ein Paar Freunde zu besuchen. Eine gute Freundin von mir aus Pitzer hat das ganze letzte Jahr in Amsterdam studiert, also habe ich in ihrer Wohnung gewohnt. Ein anderer Freund aus Pitzer wohnt auch in Amsterdam (er ist da aufgewachsen) und vier weitere Freunde aus Pitzer haben bei ihm für ein Paar Tage gewohnt (zwei von diesen Jungen studieren in Deutschland mit mir und zwei haben kürzlich ein Studium in Italien abgeschlossen.) Es hat echt so viel Spaß gemacht einen neuen Ort mit alten Freunden zu erkunden.

Ok, zuerst – lass mich von Reiseverbindung erzählen. Sie sind nicht so leicht wie ich gedacht habe. Wenn man im Amerika sitzt und über Europa nachdenkt, scheint es, dass Deutschland so nahe an der Niederlande ist. Wie Deutsche oft überrascht sind, wenn man erzählt, wie schwer es ist, zum Beispiel, von Los Angeles nach New York zu reisen, war ich ein bisschen desillusioniert über das Reisen in Europa. Es wäre irreführend, wenn ich sagte, dass ich mit dem Zug gefahren bin… weil ich mit sechs Zügen gefahren bin. Zugkarten sind eigentlich sehr teuer (besonders wenn man zwischen Ländern reisen möchte) und ich wollte die billigste Karte kaufen. Diese war natürlich die Karte mit fünf Verbindungen. Während der Anfahrt war die Reise nicht so schlimm weil ich ein paar geile Städte gesehen habe. Landau ist ganz klein, also wenn man mit dem Zug reist, muss man immer zuerst nach einem größeren Bahnhof fahren (normalerweise Mannheim oder Karlsruhe.) Ich bin von Landau nach Neustadt gefahren und dann von Neustadt nach Mannheim. Von Mannheim bin ich mit einem Zug nach Düsseldorf gefahren. Diese Fahrt hat drei Stunden oder so gedauert, aber war unglaublich schön. Wir sind am Rhein entlanggefahren; da habe ich schöne Dörfer mit grünen Hügeln und Bergen gesehen, wie Koblenz und Mainz. Später sind wir durch Köln gefahren, wo ich den Kölner Dom klar sehen konnte. Von Düsseldorf bin ich mit einem Hochgeschwindigkeitszug nach Venlo gefahren – eine Stadt direkt an der niederländischen Grenze. Von Venlo fuhr ich nach Eindhoven und endlich nach Amsterdam. Die ganze Reise hat bald acht Stunden gedauert. (Die Rückfahrt war viel schlimmer; drei Züge hatten Probleme und Verspätungen und ich dachte dass ich im Bahnhof übernachten musste… aber dies ist eine andere Geschichte.)

Amsterdam hat mir sehr gut gefallen; es hat mich mehr an Seattle (wo ich aufgewachsen bin) erinnert als jede Stadt die ich vorher besucht habe. Die Meisten wissen, dass Amsterdam ein anrüchiges Rotlichtviertel mit einer großen Partyszene hat und das ist natürlich wahr, aber ich habe auch eine mehr authentische Seite Amsterdams gesehen.   Die Stadt ist sehr schick; künstlerische Cafés liegen überall, alte Gebäude haben sich in neue Bars verwandelt, und es gibt zahllose Geschäfte für altmodische Kleider. Amsterdam ist ein Ort für die Musik und die Kunst und auch für die Familie. Ich habe Eltern mit ihren Kindern gesehen und sie haben alle so fröhlich geschienen.

 Am ersten Abend bin ich mit Freunden mit einer Fähre nach Nordamsterdam gefahren. Nordamsterdam ist ein industrieller Stadtteil. Wir sind ins Restaurant gegangen, das vorher ein großer Versandcontainer war. Während unseres Abendessens hat ein Geschichtenerzähler auf einer kleinen Bühne Geschichten vorgeführt. Das Restaurant war voller Paare und Freunde, die alle sehr schick und interessant ausgesehen haben, egal ob sie alt oder jung waren. Den nächsten Tag bin ich früh aufgewacht um Museen zu sehen. Ich habe das Anne Frank Haus und das Van Gogh Museum besucht. Ich habe das Tagesbuch der Anne Frank ein paar Mal gelesen, also habe ich die Geschichte schon gekannt. Sie ist natürlich tragisch, aber im Ernst war ich ein bisschen überrascht wie ergreifend es war eigentlich in das Haus zu gehen. Das Museum ist echt die Ehrung eines Vaters an seine Tochter und es gibt so viele kraftvolle Aussagen über Liebe und Familie und Freunde; das war unsäglich bewegend. Das Van Gogh Museum war auch natürlich toll. In Amsterdam habe ich schönes, schönes Abendrot gesehen und ich konnte mir vorstellen woraus Van Gogh Inspiration bekommen hat. Das Essen in Amsterdam war auch sehr toll; ich habe leckeres indonesisches Essen, libanesisches Essen, und natürlich niederländische Pfannkuchen gegessen. Der ganze Besuch der Stadt war toll und es würde mich sehr freuen, wenn ich irgendwann zurückkehren kann.

                                                                                                 

Europäische Akademie Otzenhausen

In den letzten zehn Tagen habe ich ein interessantes und besonderes akademisches Programm mit der Europäischen Akademie Otzenhausen absolviert.  Es ist ein bisschen schwer zu erklären, weil dieses Programm auf Deutschland beschränkt ist.  Es war ein politischer Kurs, in dem es um die Europäische Union und „Association of South East Asian Nations“ (ASEAN) geht.  Mit 38 anderen Studenten aus Deutschland, Singapur und der USA, habe ich in einem Studentenwohnheim gewohnt.  Zusammen haben wir Vorträge angehört, die Gegenwartskunde diskutiert, und Ausflüge gemacht.  Dieses Programm ist eine Akademie, die staatlich gefördert ist.  Diese Art von Programmen werden von Geldern für die öffentliche Bildung finanziert, die ursprünglich Teil des politischen Umerziehungsprogramms nach dem zweiten Weltkrieg waren.  Das Programm ist etwas ähnlich wie „Model United Nations“ oder „Junior Statesmen of America“, aber es ist ein offizielles Ausbildungsprogramm.  Wenn du mehr wissen möchtest, kannst du hier mehr Information finden (alle auf Englisch!):

http://eao.ma-x.info/index.php?id=133&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=29

Die Akademie liegt in Otzenhausen, Deutschland (im Saarland), aber wir sind auch nach Luxembourg, Trier, und Brüssel gereist.  Ich will etwas über die drei Städte sagen weil sie alle so schön und interessant sind.

LUXEMBOURG

Zuerst sind wir nach Luxembourg gefahren.  Wir haben nur einen Tag in der Stadt Luxembourg verbracht um den Europäischen Gerichtshof zu besuchen.  Der Europäische Gerichtshof setzt das Gesetz der E.U. durch und ist besonders hilfreich wenn es einen Konflikt gibt, der mehrere Mitgliedsstaaten involviert.  Nachdem wir den Gerichtshof gesehen hatten, hatten wir Freizeit um die Gegen zu erkunden.  Luxembourg ist ganz interessant; es gibt einen starken Kontrast zwischen alt und neu.  Ein Paar alte Gebäude – wie der Palast des Herzogs und der Herzogin – haben neue Anbauten, die sehr modern aussehen.  Alles in der Stadt ist ganz teuer, weil Luxembourg viel Geld hat.  Dafür ist die Stadt auch total unbefleckt; ich habe einen Stadtarbeiter gesehen, der die Straße von Hand gestaubsaugt hat.  Luxembourg ist ganz grün; es ist von Hügeln und Gärten überallhin umgeben.

Dieses Orange- und Weiß-gestreifte Bildfeld steht auf einem Hügel.  Die Luxemburger scheinen zu wissen dass ihres Land wie einem Bild aussieht.

Dieses orange- und weiß-gestreifte Bildfeld steht auf einem Hügel. Die Luxemburger scheinen zu wissen dass ihr Land wie ein Bild aussieht.

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TRIER

Wir haben auch nur einen Tag in Trier verbracht.  Trier ist die älteste Stadt in Deutschland; als Konstantin der Kaiser des Heiliges Römischen Reiches war, war es die Hauptstadt.  Die Stadt ist alt und schnörkelhaft; jedes Gebäude ist mit goldenen Dekorationen bedeckt, egal ob es sich um eine Kirche oder ein McDonald’s handelt.  Es ist ganz klar dass vor vielen Jahren Trier ein Machtzentrum war, das seine Machte darstellte.  Trier ist auch der Geburtsort von Karl Marx, also ist es eine populäre Stadt für Tourismus.  Bevor wir Trier verlassen haben, hat die ganze Gruppe eine Weinprobe bei einem kleinen Weingut gemacht.  Der Wein war ausschließlich „Rieslinge,“ eine Spezialität der Region.  Er war ganz gut und wir haben auch leckeren Flammkuchen gegessen.

Der Trierer Dom steht in der Ferne

Der Trierer Dom steht in der Ferne

Hier ist den Trierer Dom (links) und die Liebfrauenkirche (rechts)

Hier ist den Trierer Dom (links) und die Liebfrauenkirche (rechts)

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süßes Kind in Trier :)

BRÜSSEL

Am Ende des Programms sind wir nach Brüssel gereist und haben zwei Tage in einem Hotel übernachtet.  In Brüssel liegen die Sitze der EU-Kommission und des Europäischen Rates.  Wir haben beide besucht um uns mit E.U. Delegierten zu treffen und haben auch die Botschaften für Singapur, Malaysia und den Philippinen besucht.  Das Programm war echt voll und wir hatten nicht viel Freizeit, aber wir konnten am Abend in der Stadt herumwandern.  Brüssel ist sehr vielfältig; ich habe da viele ethnische Stadtteile, Restaurants, und Geschäfte bemerkt.  Die Stadtmitte ist ganz schön; mit alten Gebäuden, die Abends beleuchtet sind.  Es gibt natürlich Stände überall mit Waffeln und Pommes frites, zwei Besonderheiten von Brüssel.  Ich habe eine Waffel mit Schokolade gekauft (direkt in der Nähe von der berühmten Statue, „Manneken Pis.“)  Die Waffel war lecker und die Schokolade war noch besser; belgische Schokolade ist ja kein Witz.  Am letzten Abend ist meine Gruppe ins „Delirium“ gegangen.  „Delirium“ ist eine bekannte Bar, die mehr als 2,000 verschiedene Typen Bier serviert.  Ich habe nur einen Typ probiert, aber das Bier hat echt geschmeckt.

Grote Markt (Grand Place)

Grote Markt (Grand Place)

 

Schönes buntes Kirchenfensterglas in der Notre Dame du Sablon

Schönes buntes Kirchenfensterglas in der Notre Dame du Sablon

Hier ist einen Screenshot von der Facebook Site dem Europäischen Rat.  Sie irren sich aber; es gibt wirklich Studenten aus Singapur, Deutschland, und der USA!

Hier ist ein Screenshot von der Facebook Seite des Europäischen Rates. Sie irren sich aber; es sind eigentlich Studenten aus Singapur, Deutschland, und der USA!

Insgesamt habe ich das ganze Programm ganz toll gefunden.  Ich habe viel über die politische Situation der E.U. und Asiens gelernt, neue Freunde gefunden, und neue Orte gesehen.

Hier ist die Gruppe in Otzenhausen.  Wir sind zusammen nach einem keltischen Ruin gewandert.

Hier ist die Gruppe in Otzenhausen. Wir sind zusammen zu einer keltischen Ruine gewandert.

Ein internationales Abendessen

Viele internationale Studenten studieren bei der Universität Koblenz-Landau. Es gibt Studenten aus Frankreich, Finnland, der Tschechischen Republik, der Ukraine, Russland, Griechenland, Spanien, Polen, China, Hongkong, Malaysia, Botswana, Kanada, und der U.S.A (Kalifornien, Tennessee, und Washington). Es gibt natürlich auch noch weitere Studenten, die ich noch nicht kennen gelernt habe. Obwohl ich jeden Tag viel über Deutschland lerne, habe ich auch schon ganz viel über andere Kulturen gelernt. Vor einer Woche oder so haben die Austauschstudenten ein internationales Potluck-Abendessen gemacht. Alle die gekommen sind, haben eine Spezialität aus ihrem Land gekocht und mitgebracht. Es gab Teeeier, Curry, Flammkuchen, eine Quiche, Obatzter und Brezeln (Brezeln serviert mit etwas bayerischem Streichkäse), Linsen, gebratene Aubergine, eine Reispizza (ein Pizza mit einer Reisrinde), einen Salat, und drei leckere Kuchen. Es war ein echtes Bankett. Das Essen war fantastisch und die Gruppe war noch besser. Ich glaube, dass Essen Menschen oft zusammen bringt; die meisten Leute begrüßen neues, gutes Essen und wenn man zusammen mit jemanden kocht oder isst, folgt natürlich ein Gespräch. Wir haben unsere eigenen Kulturen und Sprachen diskutiert; Witze, Zungenbrecher und Ausdrücke einander mitgeteilt; und viele Geschichten erzählt.

Wenn man ein Auslandsstudium macht, bekommt man eine Chance viele andere Studenten kennen zu lernen, die sich auch für Reisen interessieren und über andere Kulturen etwas lernen möchten. Das ist etwas ganz Besonderes. Manche der anderen Austauschstudenten sprechen kein Deutsch, aber manche sprechen auch kein Englisch. Zusammen sprechen wir etwas Deutsch, etwas Englisch, Spanisch oder Chinesisch oder eine total andere Sprache, wenn jemand die braucht. Manchmal spricht man hauptsächlich mit seinen Händen oder seinem Gesicht. Am Anfang ist diese komische Sprache mit komischen Wörtern und komischen Gesten ein bisschen unbequem. Aber irgendwann lernt man, dass es nicht so schwer ist sich mit allen zu verständigen, egal welche Sprache sie normalerweise sprechen. Man lernt so viel darüber was in anderen Orten passiert und kann vorgefertigte Meinungen und irrige Vorstellungen abbauen. Ich finde dass Menschen sehr oft eine falsche Vorstellung von den U.S.A haben. Zum Beispiel denken sie dass alle Amerikaner nicht an der Evolution glauben, Gewehre lieben und jeden Tag Marshmallows mit Erdnussbutter essen. Ich habe schon viele Male erklärt, dass diese Stereotypen manchmal richtig sein können, aber nicht so oft. Das ist sehr wichtig; wenn Leute von Angesicht zu Angesicht miteinander reden und ihre jeweiligen Kulturen erklären können.

 Es hat auch Deutsche bei unserem Mahl gegeben, also haben wir auch besprochen, was wir komisch an der deutschen Kultur finden. Diese Unterhaltung war ganz lustig, weil ich, als ich nach Hause gekommen bin, eine Email von einer Freundin in den U.S. bekommen hatte. Sie hat mir den folgenden Artikel geschickt. Während dem Abendessen haben wir über so viele von diesen deutschen Eigenarten gelacht. Diese Bemerkungen über Deutschland sind lustig, aber oft wahr!! (Natürlich sind sie auch Stereotypen, also sollte man sie nicht ganz so wörtlich nehmen.)

http://unorderedlistadventures.blogspot.sg/2012/11/how-to-be-german-in-25-easy-steps.html?m=1

Nachdem wir gegessen hatten, ist die ganze Gruppe auf den Maimarkt gelaufen um mehr Menschen zu treffen und Weinschorle zu trinken. Weinschorle ist Wein, der mit sprudelndem Wasser gemischt ist. Sie ist in der Pfalz sehr populär; man kann sie überall kaufen. Es scheint dass Deutsche alles besser finden wenn es mit Kohlensäure versetzt ist (wie auch in dem Artikel steht!) Die deutschen Getränke sind ein bisschen wie die deutschen Leute; sie sind sprudelnd und spritzig.

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Der Landauer Maimarkt

Letzte Woche wurde der Maimarkt in Landau eröffnet.  Der Maimarkt ist ein Karneval, der jährlich in der Stadt aufgebaut wird.  Da gibt es Geschäfte auf Rädern, die leckeres Essen, Süßigkeiten, Karnevalspiele, und natürlich viel Bier und noch mehr Wein anbieten.  Wenn ich irgendetwas gelernt habe, ist es, dass die Deutschen Feste und Alkohol lieben.  Wie perfekt, dass diese zwei so gut zusammen passen.  Die Pfalz ist ein Weinland, also sind viele Feste hier Weinfeste.  Beim Maimarkt kann man Wein aus vielen Städten in der Nähe probieren.  Es gibt ein Zelt für Wein aus Landau, und für Wein aus Godramstein (eine Ortschaft, die ich schon früher erwähnt hatte), usw.  Der Maimarkt ist sehr populär.  Er dauert zehn Tage und während dieser Zeit ist die Stadt sehr beschäftigt.  Tagsüber kommen die Kinder hierher, um Schaumküsse (cremige Marshmallows bedeckt mit Schokolade) oder kandierte Nüsse zu kaufen.  Die Paare essen etwas zum Abendessen; vielleicht Currywurst oder Flammkuchen (ein französisches Fladenbrot mit Zwiebeln, Käse und Schinken, das hier sehr beliebt ist.)  Eltern schauen ihren Kindern beim Karussellfahren zu.  Am Abend kommen viele Jugendliche auf den Maimarkt um zu trinken und zu feiern.

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Hier ist ein Stück des Weindorfs.  Es ist ganz groß, damit viele Menschen hier sitzen können.  Auf diesem Foto sieht man „Weinort Dammheim“ (Wein, der aus Dammheim gekommen ist.)  Ich habe diese Fotos gemacht, als es sehr regnerisch war, also gibt es nicht so viele Menschen auf den Markt, aber das Weindorf ist normalerweise ganz voll.  (Der Regen ist auch für Deutschland sehr typisch, also vielleicht sind diese Fotos noch letztendlich authentischer.)  Beim Maimarkt gibt es auch einen Biergarten, aber Wein ist echt eine pfälzische Besonderheit.

 

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Wenn es gute Getränke gibt, gibt es natürlich auch leckeres Essen.  Der Maimarkt bietet viel typisches deutsches Essen, wie Wurst, Sauerkraut und Brezeln, und auch viel typisches Karnevalessen, wie Pizza, Eis, und Churros.  Das reiche Angebot an Süßigkeiten hat mir am besten gefallen weil ich eine Bäckerin bin.  Es gibt Stände voller Bonbons, Schokolade, Gebäck und Nüssen.  Die Lebkuchenherzen sind am ikonischsten.  Sie sind herzförmige Gebäckstücke, die mit süßen Sprüchen dekoriert sind.  Ich habe den Eindruck, dass die meisten Menschen diese Kekse nur zum Anzuschauen kaufen, anstatt sie zu essen, aber Lebkuchen schmeckt nach „gingerbread.“

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Beim Maimarkt gibt es auch viel zu tun.  Es gibt ein großes Riesenrad, Ponyfahrten, Karusselle, Karnevalspiele und noch viel mehr.  Ich bin aber zweimal auf der deutsche Jahrmärkte gehen (vor ein paar Jahren im Hamburg) und habe etwas Komisches bemerkt – es gibt immer bizarre Bilder überall.  Hier sieht man ein störendes Baby, das etwas erwachsen aussieht, und einen reizlosen Mann im Bad.  Diese sind nur ein Paar von vielen Bilder, die ziemlich erschütternd sind… ich habe keine Ahnung warum sie da sind.

 

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Wenn man nicht essen, trinken, oder spielen möchte, kann man etwas einkaufen.  Es gibt auch Stände mit Kleidern, Schmuck und Haushaltswaren.

Ich muss dieses Blog jetzt beenden, weil es irgendwo in der Nähe eine Kuckucksuhr gibt, die endlos läutet und das Geräusch unglaublich ärgerlich ist… So was findet man wohl auch nur in Deutschland, nicht wahr?